Lageplan für die Uni Bonn.
Im Sommersemester 2005 hat eine Gruppe von Studenten, darunter ich, im Rahmen der Veranstaltung Kartographie V unter der Leitung von Dr.-Ing. J. SCHIEWE, Dr.-Ing. J. SCHOPPMEYER und Dipl.-Ing. J. STEINRÜCKEN einen webbasierten, multimedialen Lageplan für das Gebiet der Universität Bonn konzipiert und prototypisch implementiert.
Am 6. September 2005 war im General-Anzeiger Bonn auf der Wissenschaftsseite unter der Überschrift „Vernetzte Informationen führen zum Ziel“ über unsere Gruppenarbeit zu lesen (vollständiger Artikel): „Kein Herumirren mehr zwischen Pharmazie und Hörsaal XVII: […] Auf der […] Karte sind in der Übersichtsversion die Bereiche Castell, Endenich, Poppelsdorf, Innenstadt und Venusberg farbig hervorgehoben, in den Detailansichten die Universitätsgebäude. Fährt der Benutzer mit dem Mauszeiger über die Karte, öffnen sich über jedem hervorgehobenen Feld automatisch Informations-Kästchen zu den betreffenden Stadtteilen oder Gebäuden. Ein Klick führt dann weiter zu einer Seite über das entsprechende Institut mit den Informationen, Fotos und Links. […] Die nötigen Programmierkenntnisse vermittelte der Student Carsten Kolenda seinen Kommilitonen“.
Referat.
Konsistenz von ATKIS-Geodaten
Zahlreiche Fachinformationssysteme — etwa für das Bauwesen, den Umweltschutz oder die Verkehrsplanung — beziehen ihre Geobasisdaten aus dem Amtlichen Topographisch-Kartographischen Informationssystem (ATKIS). Eine ATKIS-Modellierungsvorschrift fordert, dass das Erfassungsgebiet lückenlos von Objekten überdeckt sein muss; ebenso dürfen (beispielsweise) Wohnbau- und Industrieflächen einander nicht überlappen. Solche Vorschriften und „Annahmen des Anwenders werden als Integritätsbedingungen oder Konsistenzbedingungen [...] bezeichnet. Daten, die keine Verstöße gegen diese Annahmen enthalten, sind konsistent“ (GRÖGER 2000). Ein Verstoß im genannten Beispiel führt unter anderem zu fehlerhaften Flächenbilanzierungen; Inkonsistenzen erschweren ebenso die Fortführung, und automatisierte Verfahren zur Generalisierung können bei Verletzung der zugrundeliegenden Annahmen über die Daten fehlschlagen. Die Sicherstellung der Konsistenz ist – neben geometrischer Präzision und thematischer Güte – mithin ein wesentliches Qualitätsmerkmal im Geodatenmarkt.
Verfahren zur Prüfung der Konsistenz von Geodaten am Beispiel ATKIS

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